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Der Repeller

 

Die 1700mm langen Repellerblätter habe ich aus wasserfesten Multiplex-Platten gefertigt. Drehbar gelagert sind sie über Kugelgelenke verbunden und können somit synchron den Anstellwinkel verändern. Fliehkraftgewichte aus Stahlkugeln bringen bei Überdrehzahl die Repellerblätter in neutrale Position um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten. Nimmt die Drehzahl wieder ab , sorgt eine Feder dafür daß die Repellerblätter wieder in Ausgangslage zurückschwenken. Soweit die Theorie. Aufgrund des schlechten Standortes und des etwas "überdimensionierten" Getriebes mußte aber diese Regelung bisher nie eingreifen.  

Die Gondel

 Wie die Repellerblätter bestehen Grundplatte sowie vorderer und hinterer Aufbau der Gondel aus einer 30mm starken wasserfesten Mehrschichtplatte. Eine Haube aus 0,5mm verzinktem Stahlblech deckt die Holzkonstruktion wasserdicht ab. Unter der Kunststoffabdeckung am hinteren Teil der Gondel befinden sich die Endschalter , welche von der darüber montierten Windfahne betätigt werden. Um Hitzestau im Inneren der Gondel zu vermeiden , ist an der Unterseite der Grundplatte eine Lufthutze angebracht um dem Generator Frischluft zuzuführen. Über einen Luftauslass an der hinteren Aufbauplatte kann die Luft entweichen.  

Die Lagerung

 

Eine Stahlwelle mit 30mm Durchmesser überträgt die Drehbewegung des Repellers auf das Getriebe. Ein Stehlager mit einem zweireihigen Pendelkugellager entlastet Welle und Getriebelager. Am Repellerkopf sind die drei Buchsen für die Repellerblätter verschraubt. Eine Erweiterung auf sechs Repellerblätter wäre möglich. Um Gewicht zu sparen habe ich den Kopf aus Aluminium gefertigt. Deutlich zu erkennen ist auch die Feder zur Blattrückstellung.  

Das Getriebe

Das Stirnradgetriebe erhöht die Eingangsdrehzahl um das 25-fache und gibt die Drehbewegung über eine Klauenkupplung an den Generator weiter. Alternativ steht außerdem eine zweite Welle mit Eingangsdrehzahl zur Verfügung. An dieser könnte alternativ ein niedertouriger Generator betrieben werden. Nachträglich eingebaute Sensoren überwachen die Temperatur von Lageröl und abtriebseitigem Getriebelager. Ursprünglich war an das Getriebe ein Drehstrommotor angeflanscht. Diesen habe ich demontiert und durch eine Welle mit passendem Lagergehäuse ersetzt auf welche ich die Klauenkupplung aufgezogen habe. Der geplante Einbau eines Heizstabs zur Ölwärmung im Winter hat sich als unnötig herausgestellt , da die Eigenerwärmung des Getriebes ausreicht um das Öl auf Temperatur zu halten. 


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